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Entfernung von überschüssigem Fett durch Liposuktion

Die Körperumformung mit Liposuktion (Fettabsaugung mit Vakuum) ist eine Technik, bei der lokal angesammelte Fettdepots entfernt werden. Bei der Fettabsaugung werden am häufigsten die angesammelten Fette am Gesäß, an den äußeren Oberschenkeln, an den inneren Oberschenkeln, an den vorderen Oberschenkeln, an den Hüften, in der Bauchregion und selten an den Armen, Knien, am Rumpf, am Rücken, an der Brust, am Hals und an der Wange entfernt und diese Bereiche neu geformt. Bis vor zwanzig Jahren wurden die Bereiche mit überschüssigen Fettansammlungen durch chirurgische Schnitte neu geformt. Diese Methode führte zu unerwünschten Ergebnissen und machte die Patienten unglücklich. Die Entfernung des überschüssigen Fettes durch kleine Löcher mittels Vakuum und die damit verbundene Korrektur der Körperkontur hat einen neuen Durchbruch auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie gebracht. Die Entwicklung eines schnitt- und narbenfreien Verfahrens hat sowohl die Patienten als auch die Ärzte glücklich gemacht.

Präoperative Beurteilung:

Wenn eine Person eine Fettabsaugung in Betracht zieht, ist der erste Schritt, einen plastischen Chirurgen zu konsultieren. Der Patient sollte offenherzig seine Erwartungen an ein "gutes Aussehen" und "gutes Gefühl" nach der Operation besprechen, indem er sich vor Augen hält, dass es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, der der Korrektur und nicht der Perfektion dient.

Emotionales Gleichgewicht ist einer der wichtigsten Faktoren, die vor einem plastisch-chirurgischen Eingriff ermittelt werden müssen. Eine Fettabsaugung kann Ihre Körperkonturen korrigieren, aber nicht Ihre Lebensweise verändern. Plastische Chirurgie kann Ihr Aussehen verbessern und Ihr Selbstvertrauen auffrischen, aber der Rest liegt an Ihnen.

Die Fettabsaugung ist kein Eingriff, der als Alternative zu einem Programm zur Gewichtsreduktion durch Diät oder Sport durchgeführt werden kann; und sie ist keine Heilung für Fettleibigkeit. Es handelt sich um eine chirurgische Technik, die für sorgfältig bewertete und ausgewählte Fälle geeignet ist. Ihr Chirurg kann Ihnen die chirurgische Entfernung der überschüssigen Haut und des Fettgewebes empfehlen, zusätzlich zur Liposuktion oder als Alternative dazu.

Das Erfolgsgeheimnis der Körperkonturierung mit Fettabsaugung ist die Tatsache, dass diese Technik neben der Fettabsaugung auch die Entfernung einer bestimmten Menge (ca. 50%) von Fettzellen und Fettrezeptoren ermöglicht und somit das Wiederauftreten einer übermäßigen Fettansammlung in diesen Regionen unmöglich macht. Bei der Erstellung eines Plans zur Körperumformung ist die Beurteilung aller lokalen Fettansammlungszentren und deren Einbeziehung in die Liposuktionsregionen einer der wichtigsten Ansätze für den Erfolg. Andernfalls würde die Fettentfernung von nur einer oder zwei dieser Regionen in der Zukunft zu einer übermäßigen Fettansammlung in den anderen vier Regionen führen.

Neben der anzuwendenden Operationstechnik bespricht Ihr Chirurg auch die Anästhesie, den Ort, an dem die Operation durchgeführt wird, die genaue Erfolgsrate des chirurgischen Eingriffs, sowie spezifische Details über Ihren Zustand. Bevor Sie sich für eine Fettabsaugung entscheiden, müssen Sie mit Ihrem Chirurgen die zusätzlichen Faktoren besprechen, die in Betracht gezogen werden müssen, wie z.B. die Risiken und Kosten der Operation.

Sie müssen über die potenziellen Risiken des chirurgischen Eingriffs und die spezifischen Herausforderungen, die mit einer Fettabsaugung verbunden sind, informiert werden (z. B.: Bei extremem Fettüberschuss kann manchmal eine zweite Operation erforderlich sein). Die postoperativen Komplikationen, wie z.B. Infektionen oder lokale Blutansammlungen, sind selten und können behandelt werden. Sie können das Risiko von Komplikationen reduzieren, indem Sie Ihren Chirurgen in der Heilungs- und Nachsorgephase begleiten.

Chirurgisches Verfahren:

Bei der Technik, die wir "superwet" nennen, wird eine bestimmte Menge an Serum von einem bis vier und sogar fünf Litern, je nach Größe des Patienten, verabreicht, mit der Absicht, die Fette zu verbrennen und sie später mit Vakuum entfernen zu können. Diese Technik ermöglicht die Absorption von weniger blutigen Fettmassen (zur Verminderung des Blutverlustes).

Die Fettabsaugung wird zur Verschlankung von überproportional vergrößerten Gesäß-, Hüft-, Oberschenkel-, Bauch- und Taillenregionen bei Menschen durchgeführt, deren Gewicht und Körperstruktur relativ nahe am Normalzustand liegen. Daneben wird auch die Entfernung von überschüssigem Fett an den Armen, Waden, Knien, im oberen Brustbereich und an der Wange mit dem gleichen chirurgischen Eingriff durchgeführt.

Der Umfang des Eingriffs hängt von den gewünschten Veränderungen ab und davon, was aus der Sicht Ihres Chirurgen angemessen ist. Je nach Empfehlung Ihres Chirurgen können Sie den Eingriff stationär oder ambulant in unserer Ambulanz durchführen lassen.

Die Fettabsaugung kann in Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung durchgeführt werden, bei der nur der zu behandelnde Bereich betäubt wird. Vor der Narkose werden Medikamente zur Beruhigung verabreicht. Ein sedierendes (angstlösendes) Lokalanästhetikum ermöglicht es Ihnen, sich während der Operation wohl zu fühlen. Im Falle einer Vollnarkose sind Sie während der Operation bewusstlos.

Die Operation beginnt mit einem ca. 0,5 cm langen Schnitt an der Stelle, an der die Fettabsaugung durchgeführt werden soll. In den Schnitt wird eine dünne und stumpf endende Rohrkanüle eingeführt, die in der Nähe ihres Endes kleine Löcher hat. Ihr Ende, das außen bleibt, ist mit einer Absaugvorrichtung verbunden. Im Unterhautgewebe setzt der Chirurg die Kanüle so ein, dass er das überschüssige Fett, das entfernt werden soll, abtrennt. Es wird ein hoher Unterdruck erzeugt, und das Fett wird aus dem Körper gesaugt. Manchmal ist ein zusätzlicher Schnitt erforderlich, um alle unerwünschten Fettdepots zu entfernen und um an sie heranzukommen. Der Schnitt wird mit mehreren Nähten so verschlossen, dass eine kleine und oft überschaubare Narbe zurückbleibt.

Nach der Operation können Stretch-Kompressionsstrümpfe bei Personen, die keine schlaffe Haut haben, oder Stretch-Kompressionsverbände bei anderen Personen verwendet werden, indem sie auf den gesamten Behandlungsbereich aufgelegt werden, um die Schrumpfung der Haut so zu beschleunigen, dass sich das Gewebe unter der Haut sanft der entstandenen Form anpasst. Bei dieser Methode, die eine Dehnungskompression vorsieht, können für einen Zeitraum von drei Wochen spezielle Kompressionsstrümpfe verwendet werden, die zur Reduzierung von Blutergüssen und Schwellungen im Operationsgebiet dienen. Je nach Umfang der Operation kann der Eingriff 45 Minuten bis 2 Stunden und auch länger dauern.

Nach der Operation:

In den ersten Tagen nach der Operation kann es zu leichten Schmerzen kommen, die mit Schmerzmitteln beherrschbar sind. Schläfrigkeit und leichte Schmerzen können auch noch längere Zeit anhalten. Um diese Beschwerden schneller abklingen zu lassen, ist Gehen hilfreich.

Die Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgt in der Regel einen Tag nach der Operation, in Ausnahmefällen kann die Entlassung auch länger dauern. Die Schutzverbände werden in der Regel in der ersten Woche nach der Operation entfernt. Es wird empfohlen, die Kompressionsstrümpfe für einen weiteren Zeitraum von 2 bis 3 Wochen zu tragen. Ab dem 6. Tag nach der Operation sind 5 bis 10 Sitzungen Physiotherapie sinnvoll. Ein wenig Schwellungen und Blutergüsse werden auftreten und ihr vollständiges Verschwinden wird 6 bis 8 Wochen dauern.

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